Wilhelm-Lehmbruck-Schule

Bilinguale Grundschule in Dorsten-Östrich mit katholischem Teilstandort in Deuten



PILOTPROJEKT: SingTogether-musikalische Erziehung nach der Ward Methode

 

Ein großartiges Musikprojekt mit dem Namen "SingTogether" ist im August 2015 an der Wilhelm-Lehmbruck-Schule mit 100 Kindern gestartet und wartet darauf, in Dorsten ausgebaut zu werden!

Angeregt von den Ergebnissen, die in Düsseldorf und Umgebung seit zehn Jahren mit der WARD-Methode erreicht werden - dort nennt sich das Projekt "Singpause" (mittlerweile 61 Grundschulen mit 13.400 Kindern in 580 Klassen und 42 SingleiterInnen) -, wurde dem Bürgermeister Herrn Tobias Stockhoff die Konzeption für ALLE Dorstener Grundschulen vorgestellt. Die Stadt Dorsten befürwortet und unterstützt das Projekt, die Finanzierung steht jedoch "auf eigenen Beinen"!

 

Die WARD-Methode ermöglicht allen Kindern innerhalb der vier Grundschuljahre eine kostenlose musikalische Ausbildung mittels Instrument Stimme.

Mit Beginn des Schuljahres 2015/16 startete dieses Pilotprojekt für Dorsten, mit Unterstützung des Elternvereins und der Schulleiterin,Heike Lippert-Knospe an der WLS! 

Erfreulicherweise ist diese Art des Singens hier an der WLS auf sehr singfreudige Kinder getroffen, die nach zehn Unterrichtswochen den Tonraum DO bis SOL mittels der Solmisation erfasst haben und nun im fünften Kapitel die Übertragung zur Notation kennen lernen.

Neben der Stimmbildung nehmen Gehörbildung, Rhythmus und Melodie insgesamt 15 Minuten unserer Unterrichtseinheit ein, weitere fünf Minuten gehören der Einstudierung von kindgerechten Liedern.

Zum Ende jeden Schuljahres gibt es seitdem, zur Freude aller, eine Abschlusspräsentation mit allen Liedern! Ausgerichtet ist die Methode auf vier Grundschuljahre, in dieser Zeit reifen die jungen Stimmen zum allergrößten Teil zu tonsauberen Stimmen heran, die vom Blatt singen können! 

Die Schulleitung und der Elternverein sind sich bereits einig, dass "SingTogether“ fortgeführt werden soll!

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Wichtigkeit der musischen Ausbildung! 

Manfred Spitzer, ein renommierter deutscher Hirnforscher, erklärt:

„Die wichtigsten Schulfächer sind Musik, Sport, Theaterspielen, Kunst und Handarbeiten, da alle anderen Fächer davon profitieren. Es ist eine Schande, dass gerade in diesen Bereichen die meisten Einsparungen und Kürzungen passieren.“ --- Eine übertriebene Aussage?

 

Hier noch ein paar Fakten rund ums Singen, von denen Sie gewiss schon gelesen und gehört haben:

  • Emotionen werden stärker geweckt
  • mehrere Bereiche des Gehirns sind aktiv
  • singende Kinder trauen sich auch in anderen Situationen, die Stimme zu erheben
  • singende Kinder können sich besser ausdrücken - verbessert Aussprache, Gedächtnis, Selbstbewusstsein und Merkfähigkeit. Die verbale Merkfähigkeit wird um 50 Prozent, die Aufmerksamkeit um 25-30 Prozent erhöht.
  • singende Kinder können sich stärker in andere einfühlen – verbessertes Sozialverhalten!
  • Singen hält gesund: singende Kinder erkranken seltener an grippalen Infekten - durch das Singen werden verstärkt Immunstoffe produziert. Nach 20 bis 30 Minuten Gesang sinkt der Anteil des Stresshormons Adrenalin im Blut, statt dessen werden vermehrt Glückshormone ausgeschüttet.
  • Musik- oder Gesangsunterricht ermöglichen einen deutlich höheren IQ. Der Querbalken, der beide Hirnhälften verbindet, ist bei Musikern stärker ausgeprägt als bei Nicht-Musikern. Die stärkere neuronale Vernetzung wirkt positiv auf Konzentrationsfähigkeit, Feinmotorik und Ausdauer.

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Solmisation – Aufstehen und Losgehen

Mit Diagrammen 

Rhythmischen Gesten

Ziffernnotation

 

 

Rhythmischen Pattern